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Nina Kunz und Michael Kuratli

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Die Tage des Lizenziats sind gezählt

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Nina Kunz und Michael Kuratli Vor zehn Jahren wurde das Bologna-System eingeführt. Der Niedergang des Lizenziats in Zahlen und Fakten. Es ist schon fast vergessen, obwohl es erst dieses Jahr endgültig abgeschafft wird: das Lizenziat. Heute scheint es selbstverständlich, dass wir im Bachelor oder im Master studieren. Doch erst vor zehn Jahren wurde das Lizenziatssystem durch das Bologna-Abkommen abgelöst. Die…

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«Die Bewegung war gewaltig»

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    Alfred Gilgen (*1930) war 24 Jahre lang Zürcher Re­gierungsrat für den LdU. Als Erziehungsdirektor galt er als Feindbild der Achtziger­bewegung. 1980 verbot er die Videoaufnahmen vom Opernhauskrawall, die dann später im Film «Züri brännt» verwendet wurden. (Bilder: Anna Dettwiler)
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    René Baumann studierte während der Achtziger­unruhen an der Universität Zürich Soziologie. Er hat jedoch nie abgeschlossen, da er lieber Filme machen wollte.Damals gehörte er dem Kollektiv «Videoladen» an, welches den Kultfilm «Züri brännt» (1981) produzierte. Den «Videoladen» gibt es noch heute – Baumann arbeitet als Kameramann und Produzent dort.
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    Heinz Nigg arbeitete während der Achtzigerunruhen als Forscher am Ethnologischen Seminar der Universität Zürich. Für ein wissenschaftliches Projekt filmte er die Szenen des Opernhaus­krawalls. Diese Aufnahmen wurden verboten und Niggs Lehrauftrag wurde nicht verlängert. Seine Aufnahmen wurden dann im Film «Züri brännt» verwendet. Heute arbeitet Nigg als freischaffender Ethnologe in Zürich.

Nina Kunz und Michael Kuratli Heinz Nigg filmte den Opernhauskrawall, René Baumann machte daraus «Züri brännt», Alfred Gilgen war ihr Feindbild. Ein Gespräch 35 Jahre danach. Herr Baumann, hätte es die Achtzigerbewegung ohne den Film «Züri brännt» gegeben?  Baumann: Ja, hätte es. Der Film erschien ja erst 1981. Aber «Züri brännt» und die Bewegung haben sich gegenseitig beeinflusst. Die Aufnahmen haben dabei als…

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Pharma-Forschung: Wer gewinnt?

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    Der Weg zum fertigen Medikament: Von der Grundlagenforschung...
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    ...zum Biotech Start-Up....
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    ...über die grossen Pharma-Multis...
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    ... zum marktreifen Produkt. (Bilder: Tamara Aepli)

Nina Kunz und Michael Kuratli An der Uni wird für die Medizin der Zukunft geforscht. Davon profitieren die Kranken am wenigsten.   19’000 Franken für eine Packung Pillen. Mit dieser Zahl schockierte ein US-Konzern unlängst, als er ein neues Hepatitis-C-Medikament präsentierte. Fast unbezahlbare Therapien werden immer normaler. Hohe Preise für Pharmazeutika sind für Schweizer Konsumentinnen und Konsumenten ohnehin Alltag. 2012…

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«Let me turn this around»

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Nina Kunz und Michael Kuratli Der neue Rektor erklärt im Wirtschaftsjargon, wie er die UZH aus dem Sumpf ziehen will, bedankt sich für die UBS-Millionen und verrät, warum er sechs Kinder hat. Herr Hengartner, Rektor der Universität Zürich zu sein, ist zurzeit der unattraktivste Job der Stadt. Ganz im Gegenteil. Er ist wahrscheinlich in den Top Ten der attraktivsten Jobs.…

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