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    Robocops im Irchel-Lichthof: Der ZS-Leserreporter drückte sofort ab. (Bild: Leserreporter)
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    Fehlalarm: Der einzige, auf den geschossen wurde, war ein Fuchs. (Bild: PD)
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    Fuchs wer hat die Gans gestohlen? (Bild: Leserreporter)
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    Die Sondereinheit zieht vondannen. (Bild: Leserreporter.)
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    Die Polizei ist für nichts an die Uni gekommen. (Bild: Leserreporter)
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    Etwas fehl am Platz: Polizei an der Uni Irchel. (Bild: Leserreporter)
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    Mindestens 20, vielleicht auch 30 Polizisten: Die Stadtpolizei Zürich schickte mehrere Spezialeinheiten an den Irchel. (Bild: Leserreporter)
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    Bild: Leserreporter.

Schüsse am Irchel

von

Konrad Stähelin

Blaulicht, Vollmontur, was machen die vielen Polizisten hier? Der Grund für die Verwirrung: Ein besorgter Anrufer hatte Schüsse an der Universität Irchel gemeldet. Dabei galten diese nur einem Fuchs.

Heute Nachmittag, kurz vor 16 Uhr. Aus allen Richtungen rasen Polizeifahrzeuge an den Irchel. Es sind Spezialeinheiten, mindestens 20 schwer bewaffnete Polizisten. Ausserdem mit dabei: Schutz und Rettung, allfällige Verwundete müssten schnell behandelt werden.

Fehlalarm

Um 15:45 hatte ein besorgter Uni-Mitarbeiter angerufen. «Hier am Irchel fallen Schüsse», meldete er der Polizei. Die zuständigen Einheiten rasten sofort los.  Doch es handelte sich um einen Fehlalarm. Kurz nach dem Eintreffen der ersten Einheiten stellt sich jedoch heraus: Für die Schüsse verantwortlich war ein Wildhüter, der einen Fuchs erlegte. Um 16:15 Uhr zogen die Polizisten wieder ab.

 

5 Comments

  1. Ziemlicher Lacher.
    – Wenn man im Nachhinein alle Fakten kennt.
    Mit andern Worten: Ich musste auch, wie viele andere, schmunzeln als ich die Geschichte mit Fuchs, Jäger und Poli um ca. 16.00 gehört habe. Doch wenn man um 15.45 nicht alle Fakten kennt und Schüsse hört, ist man glaube ich saufroh wenn die Polizei für alles gewapnet um 15.55 vor der Tür steht. Wie ein Kommilitone gesagt hat: „Eigentlich beruhigend zu wissen, dass die auch kommen“ – und erst noch recht schnell. Und ich fand, dass er recht hat.
    Nur witzig ist das ganze nämlich nicht. Es ist gut zu sehen, dass die Polizei für den Ernstfall bereit ist, auch wenn dieser wahrscheinlich und hoffentlich nie eintritt. Das hat nichts mit militarisierung zu tun.
    Das einzige was an der Geschichte wirklich ein Witz ist, ist die Tatsache, dass weder der Betriebsdienst noch der Wildhüter es für nötig hielten, die Mitarbeiter oder gleich direkt die Polizei über die kleine Scheissaktion (hoppla Tippfehler) vorher zu informieren. Dass ein Schuss an der Uni der Polizei gemeldet werden könnte, hätte man sich ja denken können.

  2. Schade für den ‚griffigen‘ Artikel und die schlechte Recherche.

    Etwas mehr Wille hätte schnell ein paar mehr Fakten ergeben:
    Der Wildhüter wanderte mit seinem Gewehr in die Anatomische Studiensammlung (wo ca. 8 Studis am Lernen waren), öffnete das Fenster und schoss aus dem Fenster zweimal direkt Richtung Unterholz, legte das Gewehr auf dem nächsten Tisch ab und sprang aus dem Fenster…

    Nochmal: wer hätte da nicht die Polizei alarmiert? Als Wildhüter hat sich die Person weder bei den Studenten, noch bei der Mitarbeiterin, welche die SIDI alarmierte ausgewiesen oder auch nur eine Erklärung abgegeben. Bis die Polizei kam, war er weg und die Annahme des Wildhüters war genau das, denn niemand von SIDI oder Polizei konnte den zuständigen Wildhüter zur Rückfrage erreichen.

    Kleines Detail am Rande: Füchse sind im Moment in der Schonzeit, dürfen also nicht geschossen werden.

    Vielleicht findet sich ja doch noch ein toller Studi Journi, der hier etwas recherchiert, denn so simpel war die Sache auch wieder nicht.

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