Worst Case Szenarios

von

Vortrag mit Fallbeispielen

Egal, ob wir uns Bücher, Filme, Gemälde oder Musik zu Gemüte führen – immer möchten wir sagen können «das gefällt mir» oder eben «das gefällt mir nicht». Wer sich mit Künsten auseinandersetzt, kommt meist nicht darum herum, sie zu bewerten.
Mit schlechter Kunst beschäftigen sich die «launischen Kunstexperten» Cathrin Störmer und Andreas Storm – immer in der Annahme: Schlimmer geht immer. Als Gegenteil von «gut» setzen sie dabei milde «gut gemeint».
Seit zwei Jahren zeigt das Duo seine Vorträge mit Fallbeispielen zu den verschiedensten «Worst Cases» der Kunst im weiten Sinne im Theaterhaus Gessnerallee. Ob bizarre Ratgeber, grässliche Musik, menschenfeindliche Weltanschauung oder misslungene Grosskunst – alles wird von den Kunstkritikern ins Kreuzfeuer genommen. Nichts und niemand ist vor ihnen sicher. So traf in ihren Lecture Performances schon Paolo Coelho auf Boris Becker und Uri Geller auf Schopenhauer.
In ihrer zwölften Folge am 14. Dezember widmen sie sich dem Thema Werbung. Ganz nach dem Motto: «Werbung ist längst Kunst, Kunst ist längst Werbung, The Medium is the Message.»
Storm und Störmer stöbern im Archiv der letzten fünfzig Werbejahre und finden so manche künstlerische No-Gos. Da langt sich der Kenner ob der Migros-Werbung aus den 1970ern an den Kopf oder verwirft beim Betrachten einer Zigarettenwerbung aus den 1950ern vor Entsetzen die Hände.
Eines ist klar, die «launischen Kunstkritiker» bieten mit Sicherheit den geschmacklosesten Abend ever.
Wann: 14. Dezember, 20.30 Uhr
Wo: Stall 6, Zürich
Verlosung: Gewinne 3 × 2 Tickets
Teilnahme möglich bis zum 7. Dezember

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