Die unabhängige Zeitung für Uni und ETH

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Jana Bersorger

8 Artikel.

«Das Geschriebene – ein Rinnsal Sinn»

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    Ist am 9. Oktober erschienen und überzeugt: der dritte Roman von Melinda Nadj Abonji.

Als der junge Zoltán Kertész seinen geliebten Garten verlassen und in die Jugoslawische Volksarmee einrücken muss, gerät seine Welt aus den Fugen. In ihrem neuen Roman schreibt Melinda Nadj Abonji mit feiner, aber ausdrucksstarker Stimme gegen den Lärm der Welt an. Eigentlich haben Lajos und Zorka Kertész ihre ganze Hoffnung in ihren Sohn Zoli gesetzt; er sollte sie aus der…

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Goethe für heute und morgen

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Für viele sind Klassiker eine Qual. Ein Plädoyer für eine Lektüre fernab vom Gedanken an ein literarisches Haltbarkeitsdatum.

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Furor Poeticus

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Unter dem Titel «Schreibrausch» erzählt die gegenwärtige Ausstellung im Literaturmuseum Strauhof von grosser Inspiration, ekstatischen Zuständen und auch deren Kehrseite: dem Ringen um Worte, das Schreibende oftmals sogar noch besser kennen. Der Ausstellungsrundgang beginnt mit dem leeren, weissen Blatt – dort, wo auch die grossen Literaturklassiker ihren Anfang nahmen. Anhand ganz und gar kahler oder von der Tinte des Rotstiftes…

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Schnuppersemester für Geflüchtete

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Im Rahmen eines Pilotprojekts bekommen 20 Geflüchtete die Möglichkeit, Vorlesungen an der UZH zu besuchen.

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Der Europäer als Auslaufmodell

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    Der letzte Europäer im Theater Neumarkt. (Foto: Barbara Braun, zvg.)

Vorgestern wurde Martina Clavadetschers Theaterstück «Der letzte Europäer» im Theater Neumarkt uraufgeführt. Darin dreht sich alles um einen unmündigen, längst den Kinderschuhen entwachsenen Jungen, der Europa dadurch zugrunde richtet, dass er seine Augen vor jeglicher Verantwortung verschliesst.

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Der Wolf im Strampler

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  Charles Lewinskys neuer Roman «Andersen» beginnt im Dunkeln und endet auch dort. Die 384 Seiten dazwischen widmen sich menschlicher Finsternis – dem Bösen in Gestalt eines niedlichen Jungen. Als der Protagonist zu Beginn des Buches zu sich kommt, rätselt er über die ihn umfassende «warme Dunkelheit» und seine «Empfindungslosigkeit». Er erinnert sich an endlos lange Verhöre und seine eigene…

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Schriftsteller auf Schabkarton

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«Ce n’est pas très beau …» – mit diesen Worten resümierte Friedrich Glauser kurz vor dem Tod sein umtriebiges Leben. Nun wagt sich das Museum Strauhof mit einer gleichnamigen Ausstellung an den Schweizer Schriftsteller. Obgleich unzählige Aktenseiten sein Leben dokumentieren, bleibt Friedrich Glauser schwer zu fassen. Dem Literaturmuseum Strauhof ist es nun gelungen, den Schriftsteller etwas zugänglicher zu machen: Beim…

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