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Oliver Camenzind - Seite 3

40 Artikel.

Nur Gehabe für Geflüchtete

in Campus von
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    Svenja Herrmann präsentierte Lyrik. (Bild: Oliver Camenzind)
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    Hat sich ohne Aufregung zur Attraktion gemausert: die Schreibgruppe «Literatur für das, was passiert». (Bild: Oliver Camenzind)
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    Catalin Dorian Florescu las gleich zweimal. (Bild: Oliver Camenzind)
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    Leo Gottheil sang Lieder und spielte Klavier. (Bild: Oliver Camenzind)

Am vergangenen Freitagabend lud das Theater STOK zum Benefizanlass «Schicksal, unbestimmt»: Für einen guten Zweck wurden Texte gelesen und Lieder gesungen. Eigentliche Attraktion war aber etwas anderes.

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Der alte Meister des Zorns

in Campus von
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    Einer der Zornigsten: Thomas Bernhard auf dem Umschlag des heute erscheinenden Bandes «Städtebeschimpfungen». (zvg.)

Heute erscheint bei Suhrkamp ein neuer Band des österreichischen Schriftstellers Thomas Bernhard. Neu ist daran allerdings nichts. Und gut fast ebensowenig. Eine Verlagsbeschimpfung in drei Anfällen und ein Happyend.

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Fahr zur Hölle: Papiertaschentücher

in Fahr zur Hölle/Meinungen von

Papiertaschentücher sind des Teufels! Kaum fällt das Thermometer unter zwanzig Grad, fordern Erkältungen und Grippen ihre ersten Opfer. Die Zeit des Hustensafts beginnt, und Neo Citran wird zum In-Getränk. Das wirkliche Wahrzeichen und zugleich das eigentliche Übel der kalten Jahreszeiten sind aber die Papiertaschentücher. Es gibt sie in den mannigfaltigsten und unsinnigsten Ausführungen: Super soft, drei- oder gar vierlagig und…

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Gefährliche Liebe zum Lokalen

in Campus/Patriotismus/Thema von

Fussball- und Hockeyclubs zelebrieren ihre Verbundenheit mit ihrer jeweiligen Stadt. Doch aus Lokalpatriotismus wird schnell Ausgrenzung und Hass.

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Senf: Frontantrieb

in Meinungen/Senf der Redaktion von

Gelebte Solidarität Wegen zu viel Laub auf dem Gleis schaffte das Tram Nummer 9 letztens kaum die Steigung beim Haldenbach. Und weil Trams scheinbar nur Frontantrieb haben, musste die Chauffeuse eine Durchsage machen, in der sie alle Passagiere bat, in den vorderen Teil des Gefährts zu stehen. Und als alles im Gänsemarsch nach vorn gekommen war, und es tatsächlich wieder…

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«Mein Name sei Frischknecht»

in Campus von
ZS 1967: Schon etwas vergilbt, aber immer noch wichtig: Hermann Burgers Essay aus dem ZS-Archiv.

Aus dem Nachlass des ehemaligen Mitarbeiters der Zürcher Studierendenzeitung Hermann Burger ist kürzlich dessen erster Roman Lokalbericht erschienen. Überdies wird das Schaffen des Tausendsassas mit zwei Ausstellungen in Aarau gewürdigt.

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Die ETH feiert sich

in Campus von

Zu ihrem 161. Geburtstag schenkte sich die ETH Zürich einen akademischen Festtag. Am diesjährigen ETH-Tag von gestern Samstag stand vor allem eines im Zentrum: die Exzellenz der Hochschule. Seit der Gründung der Eidgenössischen Technischen Hochschule seien ihr Bildungsauftrag und ihre Bildungsziele unverändert geblieben, konstatierte die amtierende Rektorin Sarah Springman in ihrer Eröffnungsrede – unverändert ambitioniert. Damit gab sie sozusagen das…

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Trinken als sozialer Zwang

in Sucht/Thema von

Unser Umgang mit Alkohol hat sich stark gewandelt. Was früher verboten war, ist heute erwünscht. Ein Essay über Prohibition, anonyme Alkoholiker und Abstinenz.

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Senf: Listerine und Co.

in Meinungen/Senf der Redaktion von

Gesundheit! Mundwasser ist gut und tut gut. Warum also nicht, statt das Zeug immer auszuspeien, damit mal anprosten? Auf Eis und mit Cola sowie einem Zitronenschnitz versetzt. Fernet-Branca ist der wohlklingende Name eines italienischen Digestifs, der dieses Vergnügen ziemlich realitätsnah möglich macht und hiermit allen wärmstens empfohlen sei. Denn: Was schmeckt wie Mundwasser, kann nicht weniger gut sein und tun.

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Verletzliche Stärke

in Campus von

Warpaint – Kriegsbemalung also – dient im direkten Duell dazu, einen Kämpfer möglichst furchteinflössend aussehen zu lassen. Gleichzeitig verdeckt sie damit wie eine Maske allfällige Schwächen. Diese Synthese von Stärke und Verletzlichkeit, Selbstbewusstsein und Zweifel ist in der Musik der vier Frauen von Warpaint aus Kalifornien Programm: Sie spielen ihre Songs mit einigem Elan, aber ohne jede Rockgören-Attitüde. Sie lassen…

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