Bild: Karina Gander

Das grosse Ganze

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HoffnungDie weltpolitische Situation ist zum Heulen. Hunderttausende sterben in Kriegen oder sind durch Unterdrückung in ihrer Existenz bedroht. Millionen sind auf der Flucht und treffen nicht zuletzt in Europa auf menschenverachtende Grenzregimes und zermürbende Unsicherheit. Überall auf der Welt geben Radikalismus und Menschenfeindlichkeit den Ton an. Und wir isolieren uns auf der Suche nach dem allzu privaten Glück. Eine globale privilegierte Jugend – wir angehenden Akademikerinnen und Akademiker gehören dazu – sieht sich mit dem Vorwurf konfrontiert, sich nur noch um sich selber zu drehen, für nichts mehr zu kämpfen, der Dinge zu harren.

Aber die Menschen, denen wir hier eine Plattform geben, sind nicht verwöhnt, unpolitisch oder nur auf ihre eigene Karriere konzentriert. Wir haben Journalistinnen und Journalisten von unabhängigen Studierendenzeitungen weltweit danach gefragt, was sie gerade am meisten beschäftigt – und das sind nicht Leistungsnachweise, Noten oder Partys. Im Gegenteil. Es geht in ihren Texten um das grosse gesellschaftspolitische Ganze: Chancengleichheit, antidemokratische Regierungen und Terrorismus, Pressefreiheit und Fremdenfeindlichkeit. Es entsteht ein Gefühl der Unruhe, des Aufbruchs. Es besteht Grund zur Hoffnung.

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