(Bild: Maximilian Lederer).

Ein bisschen Sommer

von

Das Tropenhaus des Botanischen Gartens trotzt der Kälte.

Die Tage werden länger; hin und wieder deuten flache Sonnenstrahlen den nahenden Frühling an – aber noch ist es Winter.Kahl und grau bereiten sich die Bäume im Stillen auf eine neue Blütezeit vor. Noch ist kein Grün zu sehen, nur die trockene Winterluft umhüllt die Äste. Ausser man reist im Botanischen Garten der Uni Zürich durch den Eingang des Tropenhauses in Rekordgeschwindigkeit um den halben Globus. Hier hängen dicke Wassertropfen in der Luft. Wer durch eine Brille oder Kamera blickt, hat erst nur kondensierten Dunst vor Augen.

Dann enthüllt sich ein kleiner Ausschnitt tropischen Regenwalds, ein Einblick in eine fremde, aber umso faszinierendere Welt. Sonnenlicht fällt durch unzählige Blätter und bleibt in der feuchten Luft hängen. Unterholz, riesige Tropenbäume und exotische Pflanzen wuchern in die Höhe. Feuchte Dschungel wie dieser bedecken einen beträchtlichen Teil der Erde. Dort hausen und krabbeln verschiedene Lebewesen in komplexen Lebensgemeinschaften. Der Regenwald ist eine Schatzkiste der Biodiversität. Im Treibhaus unserer Atmosphäre geht es ihm jedoch nicht so gut wie unter den Glaskuppeln des Botanischen Gartens.

(Bild: Maximilian Lederer).

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.

*

Neuestes von Campus

Gehe nach Oben