Fabian Engel und Simon Oschwald haben eine Beinprothese entwickelt (Bild: Marco Rosasco).

Einer besseren Welt einen Schritt näher

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Zwei Studenten haben eine Prothese entwickelt, die Menschen in Kenia zu einem besseren Leben verhelfen wird. Zurzeit suchen sie Investoren.

«Project Circleg» heisst die Beinprothese aus recycelten Kunststoffabfällen, die von den beiden Industrial-Design-Studenten Fabian Engel und Simon Oschwald entwickelt wurde. Die Prothese soll eine kostengünstige Alternative für körperlich Beeinträchtigte in Kenia bieten. Hergestellt werden soll sie aus lokalen Plastikabfällen. Jedoch liegt der günstigere Preis nicht nur daran, dass der recycelte Kunststoff preiswerter ist, erklärt Oschwald. Auch Produktionsvorteile in hohen Stückzahlen und die tiefen Lohnkosten in Entwicklungsländern führt er als Gründe an. Durch ein modulares Design lässt sich die Prothese individuell an den Körper der Nutzerinnen und Nutzer anzupassen.

Auch optisch gibt die Prothese etwas her: Sie soll in verschiedenen Farben erhältlich sein. Laut Engel entspricht dies dem Wunsch der Menschen: «Sie haben uns gesagt, dass sie ihre Beinprothese öffentlich zeigen wollen, um zu signalisieren, dass sie trotz Behinderung gut im Alltag zurechtkommen. Oftmals werden Personen mit körperlichen Einschränkungen in Entwicklungsländern diskriminiert.» Der nächste Schritt für die beiden Erfinder ist es nun, Investoren für die Weiterentwicklung des Prototyps zu finden.

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