Die Dunkelkammer wird vom VSUZH und VSETH gemeinsam betrieben (Bild: Eliane Müller).

In der Dunkelkammer

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Von der Polyterrasse geht’s die Treppe runter Richtung Dunkelheit. Vorbei am ASVZ-Tanzkurs und rein ins Fotolabor. Ein chemischer Geruch begrüsst einen, wohlbekannt denjenigen, die bereits selber Fotos entwickelt haben. Für Neulinge bietet die Fotolaborkommission jeweils Anfang Semester Einführungskurse an. Dann kann’s los gehen. Licht aus, Tastsinn an. Negative aufspulen, Chemikalien angiessen, schütteln, entwickeln, trocknen lassen. Hinter dem nichtssagenden Raumkürzel MM A 97 verbirgt sich ein Ort, der Erwartungen erfüllt oder Überraschungen liefert. Ob das geschossene Foto auch wirklich dem entspricht, was man sich davon erhofft, erfährt man erst nach dem Entwickeln. Begleitet von rotem Licht werden aus kleinen Negativen nun «richtige» Bilder. Über 300 Mal wurden letztes Jahr die zwei Labore benutzt, von Studierenden der ETH sowie der Universität. Die Bekanntheit des Angebots unter letzteren ist jedoch noch nicht besonders gross. Aber wer weiss, vielleicht verlocken die länger und wärmer werdenden Tage ja nun zum einen oder anderen analogen Fotoausflug. Dann lohnen sich auch die im Dunkeln verbrachten Stunden danach.

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