Lernen zwischen vielen Büchern

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Die Zentralbibliothek, der Strickhof, das Careum und die Bibliothek des Deutschen Seminars sind die beliebtesten Lernplätze der Uni. Wer nicht Schlange stehen will für einen Lernplatz, findet in sieben anderen Bibliotheken eine ebenso gute Atmosphäre. Eine Übersicht über verschiedene Standorte.

1 VWL-Bibliothek

Wer eine Lerngelegenheit sucht, um die Zeit zwischen zwei Vorlesungen zu überbrücken, sich im lärmigen Lichthof aber unmöglich konzentrieren kann, sollte es in der VWL-Bibliothek versuchen. Im Geschoss H befindet sich der Eingang zur unspektakulären Bibliothek, die ihren Zweck aber hervorragend erfüllt und eine ruhige Alternative zum ansonsten sehr geschäftigen Treiben im Hauptgebäude darstellt.

Rämistrasse 71, KOL-H-303

2 Asien-Orient-Institut

Die Asien-Orient-Bibliothek besteht aus vielen hellen aber kleinen Räumen, die in einem Rundgang angeordnet sind. Zwar befinden sich in jedem Raum nur gerade vier Arbeitsplätze. Das ist gleichzeitig aber auch der grösste Trumpf des Asien-Orient-Instituts: Ob im Gang,  in der Cafeteria oder im Untergeschoss, hier finden sich abwechslungsreiche Aufenthaltsmöglichkeiten, um auch einen ganzen Lerntag mühelos zu überstehen.

Rämistrasse 59, RAA

3 Rechtswissenschaftsbibliothek

Diese Bibliothek ist alles andere als ein Geheimtipp: Der spektakuläre, vom Architekten Santiago Calatrava entworfene Innenhof der Bibliothek ist wohl über die Universitätsgrenzen hinweg bekannt. Und gerade deshalb sollte jeder, der an der Universität studiert, zumindest einmal dort gewesen sein. Aber auch zum Lernen eignet sich die Bibliothek hervorragend: helles Holz, warmes Licht und ein offener Raum schaffen eine fördernde Atmosphäre.

Rämistrasse 72/74, RAI

4 Slavisches Seminar

Bei diesen Arbeitsplätzen handelt es sich um keine klassischen Arbeitsplätze, wie man sie in einer Bib-liothek erwarten würde. Im Untergeschoss eines unscheinbaren Gebäudes an der Plattenstrasse befinden sich die mit Sitzsäcken, einem Sofa und einer Kaffeemaschine ausgestatteten Räume. Wer es mit der Produktivität nicht so streng nimmt und auch mal auf seinen Laptop verzichten kann, ist hier perfekt aufgehoben.

Plattenstrasse 43, PLG

5 Englisches Seminar

Ein grosser, offener Raum. An den Seitenwänden stehen Bücherregale, durch unzählige Fenster dringt natürliches Licht. Die Bibliothek des Englischen Seminars eignet sich für alle, denen die Motivation bereits beim Gedanken an muffige Bücher und flackerndes Neonröhrenlicht vergeht. Etwas abseits liegt sie inmitten eines ruhigen und grünen Quartiers, nur einen kurzen Spaziergang vom Hauptgebäude der Uni entfernt.

Pestalozzistrasse 50, PET

6 Naturwissenschaftliche Hauptbibliothek

Der Strickhof ist wohl mit Abstand der beliebteste Lernplatz am Irchel. Wer aber etwas Abwechslung möchte, sollte in der Hauptbibliothek der Naturwissenschaften vorbeischauen. Studierende, die gerade an ihrer Masterarbeit schreiben, können sogar Einzelarbeitsräume beantragen.

Winterthurerstrasse 190, Y15

7 Bibliothek des IPMZ

Die kleine Bibliothek in Oerlikon, in der auch in der Prüfungsphase immer ein Plätzchen zu finden ist. Zwar sind die Arbeitsplätze nicht so luxuriös ausgestattet und voneinander abgetrennt wie etwa in der ZB oder in der Bibliothek des Englischen Seminars, aber wen gemeinsame Arbeitsflächen nicht stören, der ist hier genau richtig.

Andreasstrasse 15, AND

Grafik: Oliver Camenzind

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