Letzte VSUZH-Sitzung Jahres! Der Liveticker

in Campus von

In der letzten Ratssitzung des Jahres wird es um den Konkurs der ZSUZ, Vorstandswahlen und die Gründung einer neuen Kommission gehen. Die ZS tickert wie immer live.

22:28 Mit der Bemerkung, der Rat möge doch den Abfall gefälligst korrekt trennen, geht diese letzte Sitzung zu Ende. War es eine gute Sitzung? Naja. Positiv lässt sich vermerken, dass der VSUZH beschlossen hat, eine Arbeitsgruppe einzusetzen, die den Konkurs der ZSUZ genauer untersuchen soll. Positiv darum, weil die Kommission für das „Schnuppersemester für Geflüchtete“ ins Leben gerufen wurde. Darüberhinaus hat der Rat entschieden, Lösungen zu suchen, wie die Vorlesungzeiten an der Uni Zürich verändert werden können.
Allerdings wäre es wünschenswert gewesen, wenn der VSUZH noch eingehender über den Konkurs der ZSUZ diskutiert hätte. Vor allem hätte die Diskussion auch zukunftsgerichteter verlaufen sollen. Die ZS hätte sich gewünscht, dass der Rat klarer Stellung bezieht, welche Dienstleistungen der Konkurs gegangenen Stiftung unbedingt weitergeführt werden müssen. Welche sie selbst übernehmen können oder wollen. Und mit welchen Forderungen sie gegenüber der Uni auftreten zu gedenken. Davon war heute nicht zu hören – von keiner Fraktion.

22:26 Co-Präsidentin Polina Pokrovskaya verabschiedet Isabelle Helfenstein, die bis heute im Vorstand des VSUZH als Aktuarin waltete. Leider ist sie heute krank, weshalb Pokrovskayas Rede entsprechend kurz ausfällt.

22:24 Und – Oh halleluja! – die Sitzung geht damit zu Ende, ohne dass der Rat die Beschlussfähigkeit verloren hätte. Das allerdings auch nur, weil die restlichen Traktanden 13-16 freiwillig auf die nächste Sitzung im Februar 2018 zu verschieben. Das kann es ja eigentlich auch nicht sein…

22:23 Der Antrag ist angenommen. Der VSUZH setzt sich also dafür ein, dass die Vorlesungszeiten dem Wunsch des Rats gemäss zu verändert versucht werden.

22:20 Der VSUZH ist zu später Stunde nicht mehr fähig, richtig zu zählen. Eine Abstimmung über einen Änderungsantrag muss deshalb wiederholt werden.

22:15 Sascha Sauer von der Antragsstellerin IGOR greift den Punkt der ZS auf und weist darauf hin, dass die letzte  Umfrage zu Bologna 2020 „für den VSUZH peinlich“ gewesen sei.

22:14 Nicolas Diener (filo): „Eine Verkürzung des Semester um eine Woche ist nicht akzeptabel.“

22:09 Tim Hofer (SIPP) schlägt vor, zuerst die Studierenden mittels einer Umfrage zu diesen Vorschlägen zu befragen. Das ist sicherlich eine berechtigte Forderung. Nur hat die Vergangenheit (Umfrage zu Bologna 2020), dass der VSUZH bislang nicht fähig gewesen ist, verwertbare Umfragen anzufertigen.

22:07 Um eine vorlesungsfreie Woche im Herbstsemester einzuführen, würde bedingen, den Semesterstart nach vorne zu schieben. Das sei schwierig, wie Tobias Hensel (filo) zu bedenken gibt: „Der Semesterstart ist interkantonal aufeinander abgeglichen.“

22:04 Nun wird darüber diskutiert, die Vorlesungszeiten zu ändern. Der Antrag kommt von der Fraktion IGOR. Konkret fordert sie eine Einführung von einer vorlesungsfreien Woche im Herbstsemester, einen späteren Beginn im Uni-Alltag (erste Stunde erst um neun statt acht Uhr morgens) und eine längere Ferienzeit über die Festtage.

21:57 Der Antrag wird angenommen. Drei Wochen nachdem der Konkurs bekannt gegeben wurde, entscheidet der VSUZH, den Hintergründen des Konkurs nachzugehen und ausserdem mit der Uni zusammen nach sinnvollen Lösungen zu suchen, mit denen die wegfallenden Dienste der Zentralstelle überbrückt werden können.

21:53 Tim Hofer von der Fraktion SIPP schlägt vor, die Energie vermehrt auf die Zukunft zu legen, statt an dem nachzuforschen, was passiert ist. Gleichzeitig erinnert er daran, dass der Vorstand bereits eine entsprechende Arbeitsgruppe gebildet habe.

21:52 Nicolas Haas (E-Partei) hält fest, dass auch der Konkurs der ZSUZ nicht im Handelsregister eingetragen sei.

21:51 Eine Arbeitsgruppe soll eingesetzt werden, die untersuchen soll, was in den letzten Wochen der ZSUZ geschehen ist. Elias Ritzi (KriPo) hält fest, dass mehrere Mitglieder des Stiftungsrats der ZSUZ laut Handelsregister nach wie vor im Stiftungsrat eingetragen sind. Der VSUZH habe als beteiligte Organisation ein Interesse und eine Verpflichtung, sich die Vorgänge genau anzuschauen und die entsprechenden Lehren aus dem Konkurs der ZSUZ zu ziehen. Ausserdem sei es von grundlegender Wichtigkeit, sich jetzt für sinnvolle Übergangslösungen einzusetzen.

21:40 Der VSUZH ist gegen Studienzeitbeschränkung. Das hält ein heute verabschiedetes Positionspapier fest.

21:35 Jetzt ist Timothy Schürmann (BiKo) an der Reihe: Es geht um einen Antrag, der die Studienzeitbeschränkung betrifft. Der VSUZH soll ein Positionspapier verabschieden, das von der BiKo verfasst wurde und sich gegen eine Studienzeitbeschränkung ausspricht. Der Auftrag dazu wurde der BiKo im März 2017 erteilt – der Rat hat es bisher allerdings nicht geschafft, das Papier zu verabschieden. Dies, obschon es bereits seit langer Zeit in Umlauf ist.

21:30 Der Antrag wird angenommen, der der Fachverein Psychologie erhält vom VSUZH eine Zahlung 5318 Franken.

21:30 Nathalie Walker (IGI) muss als Sitzungsleiterin einen Stichentscheid fällen, da die Abstimmung unentschieden endete. Sie lehnt einen Änderungsantrag ab. Wir kommen zur Abstimmung über den ursprünglichen Antrag.

21:27 Ein Votum aus der SI Recht: Wenn der Betrag für den Fachverein Psychologie nicht existentiell ist, soll er nicht gesprochen werden.

21:20 Seit 40 Minuten geht es um die Vergabe vom 5318 Franken. Effiziente Politik sieht anders aus: Schon wieder droht die Beschlussfähigkeit verloren zu gehen.

21:15 Seit 40 Minuten geht es um 5318 Franken.

21:10 Auch die ZS erhält Rederecht, um anzumerken, dass auch sie möglicherweise Geld nicht bekommen wird, das die ZSUZ ihr schuldig gewesen wäre.

21:07 Die Diskussionen drehen sich nach wie vor um den Antrag des Fachvereins Psychologie. Eine Entscheidung ist nicht in Sicht.

20:57 Der Ordnungsantrag, die Diskussion um den Antrag des Fachvereins Psychologie abzubrechen, wird angenommen.

20:50 Nicolas Diener (filo) appelliert an den Gründungszweck des VSUZH und ruft dazu auf, dem Fachverein in schwierigen Zeiten zur Seite zu stehen.

20:47 Den ersten Ratsmitgliedern reicht es jetzt. Sie gehen.

20:45 Die Diskussionen um den Antrag des Fachvereins Psychologie ziehen sich hin. Im Raum stehen die Fragen, ob der VSUZH überhaupt verpflichtet ist, dieses Geld zu sprechen, und, wie gross der Anteil dieses Betrags an der Gesamtbilanz des Vereins ist.

20:35 Es geht weiter. Sascha Sauer (IGOR) präsentiert den Antrag des Fachvereins Psychologie. Der Fachverein hat seine Skripte über die Läden der ZSUZ vertrieben. Jetzt wird das damit verdiente Geld wegen des Konkurs der ZSUZ wohl nicht beim Fachverein eintreffen. Der Antrag sieht vor, dass der VSUZH die ausbleibenden 5318 Franken anstelle der ZSUZ übernimmt. Bei einer Ablehnung des Antrags müsste der Fachverein bei seinen Anlässen sparen.

20:30 Die Pause ist zu Ende. Jetzt ist es der Beamer, der den Fortgang der Sitzung verzögert. Wir haben kein Bild.

20:03 Es ist Pause im VSUZH.

19:58 Der Antrag ist mit grosser Mehrheit angenommen. Nun geht es um die Wahl der drei Sitze. Es kandidieren Hélène Fischer, Nadia Schneider und Lucia Krieger. Alle sind motiviert, den Geflüchteten den Weg an die Uni zu erleichtern. Alle drei sind gewählt.

19:56 Der Antrag von Christian Schmidhauser (filo), eine Kommission zur Organisation des „Schnuppersemesters für Geflüchtete“ ins Leben zu rufen, wird mit grosser Mehrheit angenommen. Es geht darum, die Geflüchteten, die im Rahmen dieses Schnuppersemesters möglichst gut zu begleiten.

19:54 Damit stellt die SIPP mit fünf Ratsmitgliedern tatsächlich zwei Vorstandsmitglieder. Ein beachtlicher Erfolg – gerade wenn man bedenkt, dass sie erst auf die laufende Legislatur hin gegründet wurde!

19:53 Berkcan Özkul von der SIPP gewinnt die Kampfwahl gegen Sebastian Weber. Er zieht in den Vorstand des VSUZH als Aktuar ein.

19:52 Bald sind die Wahlen durch: Es geht bloss noch um die Neubesetzung der Dienstleistungskommission (DLK). Auf drei Sitze bewerben sich zwei Kandidaten. Alexander Kneisel (fvoec) und Marcus Wieland (GPK). Beide gewählt.

19:49 In die BiKo sind Sebastian Weber (IGOR) und Marcus Wieland (GPK) gewählt.

19:47 Die acht Kandidierenden sind mit grossem Mehr gewählt. Fünf Sitze bleiben vakant. Schmidhauser (Sitzungsleitung) lapidar: „Das hat geklappt.“

19:47 Es zeichnet sich ab, dass die verbleibenden fünf Sitze vakant bleiben. Es wird in der nächsten Sitzung nochmals traktandiert.

19:43 Nächste Kommission, nächste Wahl. Es geht um die Programmkommission (ProKo). 13 Sitze sind zu besetzen, nur acht Interessierte haben sich gefunden. Eine Schwierigkeit ist dabei, dass sich die Sitze nach Fakultäten aufteilen.

19:42 Wir bleiben bei der WoKo, diesmal aber um den Vorstandssitz. Wieder kandidiert nur jemand: Immanuel Stocker (fvoec). Ist mit grosser Mehrheit gewählt.

19:40 Luisa Lichtenberger (Vorstand): „Ich stelle mich spontan zur Wahl.“ Ist als einzige Kandidatin mit erdrückender Mehrheit gewählt.

19:38 „Bin da eher aus Verlegenheit reingerutscht. Es gibt nicht so viel zu tun. Aber aussenpolitisch ist es etwas heikel, weil es um die Beziehung der WoKo zum VSUZH geht. Es wäre gut, wenn jemand, der schon etwas Erfahrung mitbringt, meinen Sitz übernähme.“

19:37 Als nächstes geht es um die Wahl in die WoKo-Delegiertenversammlung. Der Sitz von Tobias Hensel (filo) wird frei.

19:34 Es ist ein Antrag auf geheime Wahl eingegangen. Darüber wird nicht diskutiert, dem Antrag ist nach Geschäftsordnung automatisch statt zu geben. Die Wahlzettel werden verteilt.

19:31 Luisa Lichtenberger (Vorstand): „Es ist Aufgabe der Fraktionen, für die nächsten Wahlen möglichst viele Frauen auf die Wahllisten zu setzen. Es ist überdies etwas ironisch, wenn die kriPo als Fraktion mit den wenigsten Frauen eine Quote fordert.“

19:30 Weiterführung der Gender-Debatte: Marcus Wieland: „Es sind 32 Prozent gewählte Frauen im Rat.“ Elias Ritzi (kriPo) darauf: „Das ist viel zu wenig.“

19:28 Özkul: „Ich war jahrelang in der Pfadi als Leiter engagiert. Ich bin auch privat mit Freude immer mit dabei, Sachen auf die Beine zu stellen. Auch ich stehe zum Kollegialitätsprinzip.“

19:28 Weber: „Ich habe keine Exekutiverfahrung. Die ist aber im Aktuariat aber auch gar nicht gross gefragt.“

19:25 Tim Hofer (SIPP): Welche Führungserfahrungen bringt ihr mit? Wie sehr seid ihr bereit, Meinungen nach aussen zu vertreten, die nicht eurer eigenen entsprechen?

19:24 Weber: „Es sind zwar Frauen vertreten. Aber das Wort ergreifen nur Männer.“

19:21 Es werden immer noch Fragen gestellt an die zwei Kandidaten. Beide stellen sich gegen Drittmittel. Özkul sieht keinen Grund eine Geschlechterquote einzuführen.

19:16  Jemand aus dem Rat gibt zu bedenken, dass die SIPP als Kleinstfraktion (5 Sitze) bereits im Vorstand vertreten. Die grössere IGOR (9 Sitze) hat keine Vertretung im Vorstand.

19:15 Weber: „Auch ich werde sicher mehr Zeit als die budgetierten 20 Prozent aufwenden können und bin auch motiviert dazu.“

19:14 Berkcan weiter: „Ich habe mehr als genügend Zeit, um mich für Aktuariat und andere Projekte im VSUZH einzusetzen.“

19:13 Berkcan: „Ich möchte später beim Gericht arbeiten. Das Aktuariat ist dazu eine gute Möglichkeit.“

19:12 Johannes Lade (IGI): Wie stellt ihr zum Aktuarit, dem freiwerdenden Vorstandssitz?

19:10 Weber möchte hingegen den Studierendenschaften bessere Mitgestaltungs- und Entscheidungsmöglichkeiten erkämpfen. Er sitzt bereits in der Nachhaltigkeitskommission der Universität Zürich. Er plant für zwei Jahre dabei zu bleiben.

19:09 Özkul studiert Jura möchte „Studierenden besser vernetzen“ und sich „in der Lösung beim Konkurs der ZSUZ einsetzen“.

19:06 Weiter gehts: Es geht um die Nachfolge von Isabelle Helfenstein und somit um die Besetzung des freiwerdenden Vorstandsitzes. Es kandidieren Sebastian Weber (IGOR) und Berkcan Özkul (SIPP).

19:06 Flavio Meier hat geschlossen. Er beantwortet wie angekündigt keine Fragen.

18:59 Statement ZSUZ von Flavio Meier! „Ich bedanke mich für die Möglichkeit, im VSUZH-Rat Stellung zu nehmen. Ich kann gut nachvollziehen, dass der Konkurs der ZSUZ Fragen aufwirft. Ich bin dem VSUZH aber keine Rechenschaft schuldig. Ich bin seit dem 25.10.17 auch kein Stiftungsratsmitglied mehr. Trotzdem will ich mich äussern. Ich habe mehrmals auf die aus meiner Sicht grundlegenden Probleme der ZSUZ hingewiesen. In der ZSUZ hat es auch wiederholt zwischenmenschliche Probleme gegeben. Es ist nicht falsch zu sagen, dass Gewisse bei der ZSUZ proaktiver hätten versuchen können, den Konkurs abzuwenden. Bis im Herbst 2017 glaubte ich an Lösungen. Nach dem Rücktritt des ältesten und erfahrensten Stiftungsrates sah ich keine Möglichkeit mehr, mit meinen Lösungsvorschlägen Mehrheiten zu finden. Deshalb bin ich zurückgetreten.“

18:54 Celine Nauer von der Nachhaltigkeitskommission der MNF informiert über „Make Irchel Greener“, einem Projekt, das die besten Nachhaltigkeitskonzepte am Irchel suchen und prämieren soll.

18:50 Isabelle Helfenstein, die heute offiziell aus dem Vorstand zurücktritt, ist leider krank. Sie entschuldigt sich. Isabelle Helfenstein wird dem Rat als Ratsmitglied der IGI auch im nächsten Jahr erhalten bleiben.

18:49 Zoé Gianocca: „Flavio Meier ist aus Goodwill hier. Er wird auch nicht für den Rest der ZSUZ sprechen.“

18:48 Flavio Meier von der ZSUZ wird später über den Konkurs informieren, jedoch keine Fragen beantworten. Er wird bloss ein Statement verlesen.

18:45 Es geht um die ZSUZ: Zoé Gianocca (Vorstand) erklärt, dass der Stiftungsrat der ZSUZ an die heutige Sitzung eingeladen wurde, aber dieser Einladung niemand gefolgt ist. Er werde aber zu einem späteren Zeitpunkt, dem Rat „konstruktiv“ Red und Antwort zu stehen.

18:39 Die Grafik unten zeigt die anwesenden Mitglieder sowie das absolute Mehr  bei der heutigen Sitzung graphisch aufbereitet.

18:37 Heute an der Sitzung anwesend ist auch Thomas Tschümperlin, Leiter der Rektoratsdienste der Universität Zürich

18:36 43 Ratsmtiglieder sind heute anwesend von insgesamt 70 gewählten insgesamt. Das absolute Mehr liegt dementsprechend bei 22 Stimmen

18:27 Christian Schmidhauser eröffnet die 39. Ratssitzung des VSUZH!

Heute Abend findet die letzte VSUZH-Ratssitzung des laufenden Semesters statt. Vieles wird sich um den Konkurs der ZSUZ drehen; man darf gespannt sein, wie sich die einzelnen Kräfte im Rat bezüglich der Weiterführung der wegfallenden Dienstleistungen äussern und wie sich der VSUZH in die Lösungsfindung miteinbringt. Darüberhinaus steht eine Kampfwahl um einen freiwerdenden Vorstandssitz an. Die Fraktion IGOR will den Änderungen am Semesterstundenplan vornehmen. Und Christian Schmidhauser will eine neue Kommission ins Leben rufen, die für die Organisation des „Schnuppersemesters für Geflüchtete“ zuständig sein soll. Die einzelnen Traktanden hat die ZS in einem Hintergrundartikel aufbereitet.

8 Comments

  1. Es ist absolut heuchlerisch, was in der casa ZSUZ gerade im Rat pasiert. Jahrelang hat es keine Sau interessiert, was mit der ZSUZ läuft und was der Stiftungsrat eigentlich macht. Jetzt, wo der Konkurs eine Tatsache ist, schreien alle laut auf, verlangen Rechenschaft und schreiben sich auf die Fahne, dass Dienstleistungen „von Studierenden für Studierende“ verlorgen gehen – obwohl die ZSUZ in jeder Hinsicht wie ein privatwirtschaftliches Unternehmen agiert hat. Schämt euch was!

  2. Und wieso wird eigentlich die casa Nachtseminar nicht mehr thematisiert? Was ist denn jetzt mit diesem ominösen Verein, den es angeblich dafür geben soll? Wer oder was steckt hinter der Firma, die mit dem Nachtseminar Geld verdient?

    • Dies wurde meines Wissens nach an der letzten (Sonder)Sitzung im November besprochen. Das Protokoll wurde gestern verabschiedet und sollte bald (wie üblich) öffentlich auf der VSUZH-Website einsehbar sein.

  3. Zitat:

    „22:04 Nun wird darüber diskutiert, die Vorlesungszeiten zu ändern. Der Antrag kommt von der Fraktion IGOR. Konkret fordert sie eine Einführung von einer vorlesungsfreien Woche im Herbstsemester, einen späteren Beginn im Uni-Alltag (erste Stunde erst um neun statt acht Uhr morgens) und eine längere Ferienzeit über die Festtage.“

    Und dann wundert man sich, wenn Studierende in der Bevölkerung als verwöhnte, faule Prinzessinnen abgestempelt werden…

    • Es ging nicht um eine Forderung, viel mehr geht es darum, als Studentenschaft in die Disskusion über die angesprochenen Themen mit einbezogen zu werden.

  4. Spannend, den Ticker der VSUZH-Ratssitzung zu lesen. Es scheint mir, das dort so effizient gearbeitet wird wie beim Stiftungsrat der ZSUZ, der seine Aufsichtspflicht über die Geschäftsleitung wohl vernachlässigt hat. Es gibt Gremien, die von mehr Lebenserfahrung profitieren würden.

    • Das ist aber schön, dass wir jemand von deiner Weisheit und Lebenserfahrung an unserer Uni haben. Dann gehen wir jetzt mal alle davon aus, dass du dich in der nächsten Legislatur selbst engagierst und es besser machst.

  5. „22:15 Sascha Sauer von der Antragsstellerin IGOR greift den Punkt der ZS auf und weist darauf hin, dass die letzte Umfrage zu Bologna 2020 „für den VSUZH peinlich“ gewesen sei.“

    Das uniboard.ch steht dem VSUZH nach wie vor, jederzeit und absolut kostenlos zur Verfügung, um solche und andere Umfragen zu bewerben. Mit über 12’000 AKTIVEN Nutzern der UZH weist das uniboard.ch immerhin genauso viele Mitglieder auf wie der VSUZH selbst. 😉

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.

*