Die unabhängige Zeitung für Uni und ETH

NZZ Campus eingestellt

in Campus von

Das Studierendenmagazin der NZZ-Gruppe erscheint im November zum letzten Mal. «NZZ Campus» blieb hinter den Erwartungen des Konzerns zurück. In Zukunft will die NZZ die Studierenden über andere Kanäle erreichen.

Nicht mal ein Jahr hat das Studierendenmagazin «NZZ Campus» seit der inhaltlichen und gestalterischen Neuausrichtung überlebt. Am 23. November wird bereits die letzte Ausgabe erscheinen. Das vier Mal jährlich erscheinende Magazin habe «im Werbemarkt nicht den gewünschten Erfolg» erzielt, wie der Medienmitteilung der NZZ-Gruppe zu entnehmen ist. Nach 10 Jahren Campus-Feeling an der Falkenstrasse ist damit nun definitiv Schluss mit dem Studileben.

Galgenfrist abgelaufen

Dem gestandenen Journalisten Peer Teuwsen wurde im Zuge der Neugestaltung 2016 die Leitung übertragen. Offenbar gelang es dem seinem neuen Team in der kurzen Galgenfrist nicht, den Markt – oder den eigenen Konzern – von seinem Konzept zu überzeugen. In Zukunft wolle man andere Wege gehen: «Im direkten Austausch mit den Studierenden sehen wir das grösste Potenzial,» meint Teuwsen in der Medienmitteilung.

Facebook-Post NZZ-Campus

 

Die NZZ will in Zukunft mehr auf Veranstaltungen setzen, die Studierende ansprechen sollen. Zudem sollen Bildungs- und Unithemen vermehrt Eingang in die «Neue Zürcher Zeitung» und «nzz.ch» finden. «NZZ Campus» erreichte 2016 noch knapp 8’000 Lesende per Abo und hatte eine Gesamtauflage von 40’000 Exemplaren. Zudem betrieb die Zeitschrift einen Blog.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.

*

Neuestes von Campus

Spanische Eröffnung

Eigentlich beschäftigt sich Romy Günthart mit mittelalterlicher Literatur. Doch jetzt hat sie

Kinder auf der Flucht

Wie Zugvögel über Krieg und Grenzen einfach hinwegzufliegen, das mag man der

Stadtgeschichte der Frau

Wer denkt, dass Stadtführungen in der Schweiz bloss etwas für weitgereiste Touristen

Stoff für Semesterferien

Fünf Bücher für den Sommer: Germanistik-Studierende präsentieren im Rahmen des Projekts «Schweizer
Gehe nach Oben