Die Kleine Freiheit lockt mit losgelassener Atmosphäre und Kaffee (Bild: Sarah und Laura Gubler).

Oase zwischen Tramgleisen

von

Die Kleine Freiheit unterhalb der ETH lädt zum Verweilen ein.

Wer auf der Suche nach der grossen Freiheit ist, wird auf der Reeperbahn in Hamburg fündig. Doch warum in die Ferne schweifen, wenn die Freiheit liegt so nah? Die Kleine Freiheit liegt nicht etwa in Berlin, sondern zwischen Leonhardstrasse und Weinbergstrasse in einem liebevoll umgebauten Container. Das gemütliche Café bietet nun bereits seit fünf Jahren Zuflucht vor der Hektik des Alltags. Obwohl die Kleine Freiheit das ganze Jahr hindurch geöffnet hat, lockt sie insbesondere in den warmen Monaten. Bereits im Frühling ist der Garten rege belebt: Die Bienen summen um den blühenden Thymian und die ersten warmen Sonnenstrahlen kitzeln auf der Wange. Bei einem Espresso kann man so wunderbar die Seele baumeln lassen. Später im Jahr können die Kräuter für erfrischende Drinks und libanesische Leckereien gleich selbst gepflückt werden. In diesem Idyll rückt sogar der tosende Strassenlärm in den Hintergrund. Besonders beliebt ist die Kleine Freiheit bei Studentinnen, die nach Vorlesungsende auf ein Bier vorbei kommen. Doch wer nichts konsumieren möchte, muss auch nicht: An diesem Ort sind schliesslich alle ein wenig frei.

In der Ausgabe #3/19 wird durchgehend das generische Femininum verwendet. Anlass ist der nationale Frauenstreik vom 14. Juni, der Thema dieser Ausgabe ist.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail Adresse wird nicht veröffentlicht.

*

Neuestes von Campus

Gehe nach Oben