These: Migration

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Hunderttausende Menschen verlassen jedes Jahr ihr Land, um ihr Leben zu retten. Doch an den Orten, wo ihre Chancen auf ein Leben in Frieden besser stehen, sind sie nicht willkommen. Dort halten Debatten über Verteilschlüssel und Kontingente die Öffentlichkeit in Atem. Angst macht sich breit, die jedoch bald in Hass umschlägt. Populistische Parteien fordern vermehrte Ausschaffungen, was die Menschenrechtskonvention zum Glück meistens verhindert. Die zuständigen Institutionen sind masslos überfordert, und zynische Medien beschwören die «Flüchtlingskrise» herauf. Was jetzt?

Migration ist keine Wetterlage, die irgendwann wieder vorüberzieht. Die Menschen sind da und werden hier bleiben. Damit müssen wir leben. Und – damit können wir leben. Was wir hochhalten müssen, ist Solidarität mit unseren Mitmenschen. Ein erster Schritt in diese Richtung ist das Gespräch. Indem wir einander zuhören, erreichen wir schon viel.

Genau das haben wir getan. Wir haben uns mit Menschen getroffen, damit sie uns ihre eigenen Erfahrungen mit Migration erzählen können. Denn wir haben das Privilieg, dass wir selber keine solchen Erfahrungen machen mussten.

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