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    Flavio Meyer und Yves Müller, die beiden Gründer der Impulsfabrik.

Wo Ideen verwirklicht werden

in Campus von

Die Dienstleistungssparte des VSUZH erhält Zuwachs. Die Impulsfabrik, eine kostenlose Beratungsstelle, hilft, studentische Initiativen zu realisieren.

Wie werden Projektideen realisiert? Vielen fehlt der Mut, etwas auf die Beine zu stellen, weil sie das praktische Wissen nicht haben. Andere scheitern an der Umsetzungskraft, weil Kontakte und Ressourcen fehlen. So werden einige durchaus verheissungsvolle Projekte bereits von vornherein aufgegeben. Die «Impulsfabrik», eine neu geschaffene Beratungsstelle an der Uni Zürich, entstand aus einem Bestreben der Stiftung Mercator Schweiz, die gesellschaftliche Partizipation der Studierenden und die Verwirklichung von gemeinnützigen Projekten an Universitäten und Fachhochschulen gezielt zu fördern. Die Universität Zürich ist eine der ersten Hochschulen, die das Pilotprojekt der Stiftung Mercator umsetzt. Strategisches Ziel des Projekts ist, dass die Erfahrungen daraus verbreitet werden können und dem Aufbau solcher Anlaufstellen und Förderinstrumente studentischer Initiativen in Schweizer Universitäten und Hochschulen dienen.

Eine Anlaufstelle für jegliches studentisches Engagement

Die Bandbreite der Zielpersonen ist fast endlos. Einzelpersonen und Gruppen werden bei der Ideenfindung, der Umsetzung und Entwicklung von Projekten, sowie beim Aufbau studentischer Organisationen begleitet. Bereits bestehende Vereine und studentische Gruppierungen finden Rat bei spezifischen Fragen und Problemen und erhalten Unterstützung bei zukünftigen Projekten. Die Beratungsstelle erleichtert unter anderem den Kontakt zur Uni, zum VSUZH und zu Förderern von studentischen Projekten wie Stiftungen.
Bis jetzt sei es vor allem ein Vermitteln von Know-How gewesen, sagen die beiden Mitarbeiter Flavio und Yves. Sie sind alte Hasen im Netzwerk der studentischen Vereine, sind eng verbunden mit dem Rat und dem Vorstand des VSUZH und haben selbst bereits bei einer Vielzahl von Projekten mitgewirkt. Durch ihre Tätigkeiten konnten sie schon viele Kontakte knüpfen und Erfahrungen sammeln.
«Es ist aber auch ein Learning-by-Doing», sagen sie. Es ist keine Fabrik im Sinn von automatisierten Abläufen. Jede Idee benötigt individuelle Zuwendung, darum ist eine Beratungsstunde bei ihnen kein vorgezeichneter Prozess. Es ist nur eine Maschinerie um die Teile einer Idee durch Anregungen und zielgerichtete Hilfe zu einem Ganzen zusammenzusetzen. Schwerpunkte der Beratungsstelle sind der Zugang zu Ressourcen, wie Räumlichkeiten für Veranstaltungen an der Uni, Werbekanäle und finanzielle Mittel, sowie die Öffentlichkeitsarbeit und die Vernetzung innerhalb des universitären Bereichs.

Blick in die Zukunft

Für dieses Semester hat die Impulsfabrik grosse Pläne. Die Beratungsstelle führt Events durch, die auf das studentische Engagement der einzelnen Vereine aufmerksam machen und die Studierenden motivieren sollen, sich einzubringen, was auch der Mitgliederrekrutierung dient. Die «Activity Fair», bei der sich Vereine im Lichthof den Studierenden präsentieren, findet am 28.02.2018 im Hauptgebäude der Universität statt. Andere Veranstaltungen sind darauf ausgelegt, neue Projekte mithilfe von Workshops zu initiieren oder die Vernetzung verschiedener Vereine und Organisationen untereinander zu fördern. «Gesellschaftlicher Fortschritt lebt von den Ideen engagierter Menschen», betont die Stiftung Mercator Schweiz – eine Aufforderung an alle, sich in eine Beratungsstunde der Impulsfabrik zu begeben. Man findet sie an der Rämistrasse 62 oder unter impulsfabrik[at]vsuzh.ch.

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