ZS #3/19

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Wir haben genug — «Lieber gleichberechtigt als später», lautete eine der Parolen vom Frauenstreik 1991. Seit da hat sich einiges geändert, aber nicht genug. Frauen verdienen für die gleiche Arbeit immer noch weniger, sind in der Politik unterrepräsentiert und von sexueller Belästigung überproportional betroffen.

Nun artikuliert eine neue Generation von Feministinnen ihre Forderungen und ruft zum zweiten schweizweiten Frauenstreik vom 14. Juni auf. Auch an Zürcher Hochschulen haben sich entsprechende Streikkollektive gebildet. Viele ihre Forderungen decken sich mit denen des nationalen Kollektivs (S. 14). Mit Myriam Rudin und Lirija Sejdi diskutieren zwei Generationen über Gemeinsamkeiten und Unterschiede des Streiks von damals und heute (S. 17). Unterdessen verschreibt sich auch die Universität Zürich der Gleichstellung – dabei passiert aber nicht viel, um diese tatsächlich umzusetzen (S. 20).

Für diese Ausgabe wird die «Zürcher Studierendenzeitung» zur «Zürcher Studentinnenzeitung». Denn wir verwenden in diesem Heft aus gegebenem Anlass das generische Femininum und fordern: Gleichstellung jetzt!

Für die Redaktion

Jonathan Progin und Noemi Ehrat

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    Redaktionsleitung der Zürcher Studierendenzeitung

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