ZS #5/16

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Leidenschaft—Auch für die zweite Ausgabe der ZS in diesem Semester wurde wieder viel überarbeitet, gelayoutet und hart gekrampft. Das kostet viel Zeit und Energie. Sogar so viel, dass bei Aussenstehenden leicht der Verdacht auf Arbeitssucht aufkommen könnte: Unsere ZS-Sucht.
Hier ist aber Vorsicht geboten. Wie dieses Heft zeigt, ist Sucht zu vielschichtig, als dass man sie achtlos mit einem – zugegebenermassen zeitintensiven – Engagement für eine Zeitung verwechseln dürfte. Sucht ist der Zustand der ständigen Angst, jemand könnte etwas davon bemerken (S. 16). Sucht bedeutet auch, in jahrelanger Therapie gesunden Konsum wiederzuerlernen (S. 20). Verzichtet man auf gesellschaftlich akzeptierte Suchtmittel, dann wird man scheel angeschaut und sozial isoliert (S. 18).
Es kann also im Hinblick auf die Mitarbeitenden der ZS nicht von Sucht die Rede sein. Treffender wäre wohl, den Antrieb zu dieser Arbeit in einer Leidenschaft zu sehen, ohne die es nicht möglich gewesen wäre, das Heft in Abwesenheit unseres Redaktionsleiters Michael Kuratli (Es leben die Leiden der Zivildienstpflicht!) zu produzieren. Für euch, unser hoffentlich nicht lesesüchtiges, ohne Zweifel aber lesebegeistertes Publikum.

Für die Redaktion

Reto Heimann und Oliver Camenzind

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