ZS #5/17

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Alles hängt zusammen — Unter einer WG stellen wir uns normalerweise eine unaufgeräumte Studierendenbude vor, wo sich zusammengewürfelte junge Menschen auf die Nerven gehen und das gebrauchte Geschirr sich im Abwaschbecken stapelt. Doch das muss nicht so sein: Eine chinesische Studentin und eine 84-jährige Schweizerin wohnen so gut zusammen, dass sie einander zur Familie geworden sind. Andere teilen sich das Zimmer mit Gott und beten in der hauseigenen Kapelle (S.16).

Auch von der Jugendbewegung der Achtzigerjahre haben wir nur undifferenzierte Bilder im Kopf. Dabei könnten wir uns vom politischen Engangement (nicht: der Gewaltbereitschaft) der früheren Jugend eine Scheibe abschneiden (S. 27). Denn viele der damaligen Probleme sind noch immer nicht gelöst, etwa was die prekäre Lage auf dem Wohnungmarkt angeht (S. 20). Seien wir also froh, wenn manche neuen Probleme gar nicht erst entstehen, wie beispielsweise der Vortrag eines Mannes, der als Viersternegeneral der US-Armee tausende Menschenleben auf dem Gewissen hat (S. 6).

Wenn alles miteinander zu tun hat, ist es manchmal schwierig, nicht den Überblick zu verlieren. Aber dazu sind ja die Zeitungen da. Viel Vergnügen mit der neuen ZS also!

Für die Redaktion

Reto Heimann und Oliver Camenzind

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