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Religion — Wenn man auf der Polyterrasse steht und den Blick über Zürich schweifen lässt, fallen die unzähligen spitzen Türme, die in den Himmel hochragen, kaum auf: Die Kirchen prägen das Stadtbild und das ist für uns selbstverständlich. Die meisten Studierenden beschäftigen sich kaum mit dem Christentum und auch generell nicht mit Religion. Dabei nimmt ein Viertel der Schweizer Bevölkerung mehr als fünfmal pro Jahr an einem Gottesdienst teil und die Mehrheit betet mindestens einmal pro Jahr.

Aber wie präsent sind Religion und Spiritualität an den Zürcher Hochschulen? Wir haben mit sechs religiösen studentischen Organisationen gesprochen und haben sie porträtiert. Manche treffen sich im Aki-Garten zum Beten und andere besprechen beim Abendessen die Thora (S. 18–19). An der Uni gibt es ausserdem ein renommiertes Theologisches Seminar. Wir haben mit dessen Vorsteher Konrad Schmid über die Wissenschaftlichkeit seines Faches gesprochen und ihn gefragt, ob neue Spiritualitätsformen die Religion ersetzen könnten (S. 20–23). Denn Achtsamkeit und Zen-Meditation sind im Trend. Wir schreiben darum auch über die Religiosität der Meditation und wie diese in unsere individualisierte Gesellschaft hineinpasst (S. 24–25).

Für die Redaktion

Lukas Heinser und Carlo Mariani

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