Bild: Lucie Reisinger

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Bildbox: Beach Vibes

von

@CaketoMe auf gutefrage.net: «Also ich hab ja mal so nachgedacht, wie man das im Sommer machen kann mit dem Umziehen am Strand»

Chilling at the beach. Badehose noch feucht. Es wäre an der Zeit aufzubrechen. Merde. Ich denke an das Bevorstehende. Als ich klein war, hielt Maman mein Badetuch. «C’est bon? T’as fini?», «Non, attends!», rot im Gesicht – ohne Sonnenbrand. Jetzt halte ich selbst den Vorhang zu. Die freie Hand befördert den ersten Fuss durch die Unterhose. Der Schlitz des Wickelrocks sorgt nicht nur für ausreichend Beinfreiheit. Er steht offen. Wenn man das Badetuch enger wickelt, realisiert man, dass die Toga nun zu eng sitzt. Die Handtuch-Herumwickeln-Konstruktion darf nicht zu locker, aber auch nicht zu eng sein.
Man schaut an sich hinunter in die dunkle Höhle. Nochmals schütteln. Der ganze Strand schaut mir zu. Chilling at the beach.  Schluss, endlich.  Ich bevorzuge es, den Strand erst dann zu verlassen, wenn mein Bikini wieder trocken ist. Mit guter Vorbereitung gelingt eine Umkleide für unterwegs: Ein Kleid anziehen, ein Loch in ein altes Tuch schneiden, einen Strandponcho kaufen… Oder ganz ohne: Wer sich nicht geniert, generiert vielleicht am wenigsten Blicke? «Mir iss sowas… total wurscht…», kommentiert @Unterhose96.

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