ZS #3/20

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Plötzlich virtuell — Dass wir gleich zwei Ausgaben von zu Hause aus produzieren würden, hatte die Redaktion nicht erwartet. Die letzten Monate haben alles auf den Kopf gestellt. Auch die Hochschulen mussten auf digitale Lehre umstellen – mit beispiellosen Folgen.

Wir haben Studierende gefragt, wie es ist, sich in Spitälern oder in der Armee zu engagieren, statt auf Klausuren zu pauken (S. 16–17). Während Uni und ETH geschlossen sind, dürfen ausgewählte Forschende weiterarbeiten. So auch die Mikrobiologin Emma Slack, die einen Impfstoff gegen das Coronavirus entwickeln will (S. 18–19). Aber eigentlich sollte das Semester möglichst normal weiterverlaufen – wenn es denn geht. Bei uns erzählen Betroffene von Homeoffice-Problemen und verschobenen Prüfungen (S. 20–21).

Diese Ausgabe ist zugleich die letzte von Noemi Ehrat als Co-Redaktionsleiterin. Denn wenn alles nach Plan verläuft, wird sie bald in Island auf Pferden dem Nordlicht entgegenreiten und Indierock auf Festivals geniessen. Ihre ausgezeichneten journalistischen Skills lässt sie anderen Zeitungen angedeihen. Doch mindestens so sehr wie ihre Fähigkeiten als Journalistin, Fotografin, Lektorin, Layouterin und Coach werden wir ihren Humor, ihre Freundschaft und ihre Snacks vermissen.

Danke für deinen fantastischen Einsatz! Und nun: gute Lektüre und auf baldige Semesterferien!

Für Noemi

Dominik, Jonathan, Nuria, Stephanie, Sumanie

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