ZS #4/19

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Wenn das Studium nicht reicht — 2006 wurde der Begriff «Generation Praktikum» in Deutschland fast zum Wort des Jahres gewählt. Schon damals mussten Hochschul-abgänger*innen schlecht bezahlte und befristete Stellen über sich ergehen lassen. Seither hat sich wenig verändert – auch hierzulande. Ohne Praktikum einen anständigen Job zu finden, bei dem ausserdem die bereits erworbenen Qualifikationen tatsächlich gefragt sind, ist fast ein Ding der Unmöglichkeit.

Idealerweise sammeln Studis bereits während der Studienzeit Arbeitserfahrung. Doch nicht alle Studiengänge handhaben Praktika gleich (S. 16). Speziell Absolvierende der Geisteswissenschaften sollten sich auf mehrere Praktika gefasst machen (S. 18). Dabei gehen die Vorstellungen von Arbeitgebenden, Studis und Beratungsstellen auseinander (S. 20). Auch was Studis in einem Praktikum erleben, kann unterschiedlich sein (S. 22). Im Zweifelsfall schafft unser Ratgeber Abhilfe (S. 23).

Auch Redaktionsmitglieder der ZS absolvieren Praktika. Nach einem Jahr als Trainee bei der «Republik» und weitaus mehr Zeit bei der ZS verabschieden wir Adelina Gashi und hoffen, dass sie in Zukunft ohne weitere Praktika auskommen wird. Danke für alles!

Für die Redaktion

Jonathan Progin und Noemi Ehrat

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