ZS #6/20

von

Einsamkeit — Wir loggen uns ein, sehen uns auf den Bildschirmen, und hören zu oder diskutieren mit. Für viel mehr Gesellschaft reicht es momentan nicht. Die Pandemie bestimmt weiterhin unser Leben – und beeinflusst unser seelisches Wohlbefinden.

Im Interview erklärt der Psychologe Marcus Mund, was Einsamkeit ist und warum es nicht dasselbe wie Alleinsein ist (S. 16–17). Wenn das Alleinsein mal wieder auf das Gemüt schlägt, kann unser Ratgeber Abhilfe schaffen (S. 18). Ausserdem haben wir uns auf die Suche nach Studis gemacht, die uns erzählen, wie sie das Fernstudium und die Pandemie erleben (S. 19). Und wir zeigen, warum wir auch gesellschaftliche Lösungen brauchen, um Einsamkeit zu bekämpfen (S. 20–21).

Mit dieser Ausgabe verabschieden wir zugleich unseren journalistischen Anführer Jonathan Progin, der für die letzten Ausgaben alles war: Rückgrat, Verantwortungsträger, Repräsentant und Kampftwitterer. Wir verlieren eine weitere physische Verkörperung des ZS-Geistes. Oh boy, danke für deinen grossartigen Einsatz! Wir sind zuversichtlich, von dir noch viel zu hören, sei es etwa als US-Korrespondent oder als schärfster Kommentator zwischen Lissabon und Moskau. Du wirst uns fehlen. (RIP!)

Nun wünschen wir euch eine gute Lektüre und viel Kraft für das Semesterende!

Für Jonathan

Carlo, Dominik, Lukas, Nuria, Steffi, Sumanie

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